Sukyo Mahikari

Association Internationale
Sukyo Mahikari A.S.B.L.

10 Rue de la Vallée
L-7411 Ansembourg
G.-D. de Luxembourg

Aktivitäten

Eine auf Gott ausgerichtete Zivilisation

Sukyo Mahikari ist der Ansicht, dass es ein sehr wirkungsvollerWeg ist, die momentane gesellschaftliche Situation zu verbessern, wenn sich die Menschen miteinander vereinen und zur Schaffung einer Zivilisation beitragen, die sich auf Gottes universelle Grundsätze stützt. Dazu gehört auch der Wunsch, dass die Menschen eine spirituelle Sichtweise mit materieller Entwicklung und Fortschritt verbinden können, während sie gleichzeitig ihren Glauben an Gott und spirituelle Werte in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen.

Um eine solche harmonische und positive Zivilisation zu verwirklichen, unterstützt Sukyo Mahikari verschiedene Aktivitäten, von denen einige im Folgenden kurz beschrieben werden.

Der Yoko-Anbau

Heute sind die Umweltverschmutzung und die Belastung des menschlichen Körpers zu einer ernsthaften Bedrohung für die Zukunft der Menschheit geworden.

Sukyo Mahikari hat den Yoko-Anbau entwickelt, eine Form von biologischem Gartenbau und Landwirtschaft, die spirituelle Aspekte wie beten und übermitteln des Lichtes in den Vordergrund stellt. Eine der Zielsetzungen dieses Projekts ist es, den ursprünglichen gesunden Zustand des Bodens wieder herzustellen, indem die in ihm befindlichen Giftstoffe ausgeleitet werden. So sollen wieder Nahrungspflanzen wachsen können, die die Vitalkraft und spirituelle Energie der Natur enthalten. Diese Anbaumethode schließt folgende Dinge mit ein:

  • Neubelebung der Erde mit dem göttlichen Licht.
  • Übermittlung positiver Schwingungen wie Dankbarkeit an die Natur; im Besonderen an die Pflanzen, den Boden und die in ihm lebenden Mikroorganismen.
  • Anwendung von natürlichen Anbaumethoden, Kompost und Saatgut.

Der Yoko-Anbau wird von Mahikari-Mitgliedern überall in der Welt praktiziert.

Gesundheit

Im Allgemeinen bedient sich das westliche Verständnis von Medizin nicht des spirituellen Wissens. Wenn mehr und mehr Menschen in die Prinzipien, die das Universum leiten, eingeweiht werden, glaubt Sukyo Mahikari, dass immer mehr Menschen sich einer besserer Gesundheit erfreuen können.

Eine spezielle Klinik (Yoko Health Clinic) mit Ärzten und Krankenschwestern, die Mitglieder von Sukyo Mahikari sind, wurde im November 1989 in Takayama, Japan, eingeweiht. Sinn und Zweck ist es, der Bevölkerung vor Ort zu dienen. Das Krankenhauspersonal wird ermutigt, seine spirituelle Entwicklung voranzutreiben und für das Wohl ihrer Patienten zu beten.

Überall auf der Welt gibt es heutzutage zahlreiche Organisationen und eine große Anzahl von Individuen, die sich bemühen, eine spirituelle Sicht im Gesundheitswesen einzuführen. Sukyo Mahikari hofft sehr, mit solchen Organisationen und Menschen kooperieren zu können, um mitzuhelfen, eine mehr ganzheitliche Sicht der Medizin zu fördern, die die enge Vernetzung zwischen spirituellem Aspekt, Gedanken und Gefühlen und dem Körper respektiert.

Die Jugendlichen in ihrer Entwicklung begleiten

Sukyo Mahikari tritt zugunsten einer Erziehung der Jugendlichen ein, die ihnen ermöglicht zu erkennen, dass sie Kinder Gottes sind.

Sukyo Mahikari betont, dass die Situation der Kinder stark von ihren Eltern und Lehrern abhängt. Aus diesem Grund ist es für Eltern und Lehrer gleichermaßen wichtig, spirituelle Entwicklung anzustreben, um die Kinder zu ermutigen, ein wahres Verständnis von ihrer echten Natur und ihren Verantwortungen als Kinder Gottes zu entwickeln. So können Eltern und Lehrer ganz natürlich zu Personen werden, die positive Vibrationen ausstrahlen, die den Kindern helfen, sich sicherer, vertrauensvoller und glücklicher zu fühlen.

Indem sie sich der universellen Werte bewusst werden und sie praktizieren, werden die Jugendlichen in die Lage versetzt, im 21.Jahrhundert die Grundlage für ein Paradies auf Erden zu schaffen.

Wissenschaft

Die Entwicklungen in der Wissenschaft und Technologie sind eine der eindruckvollsten Errungenschaften unserer Zeit. Allerdings berücksichtigen sie oft nicht die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Als Kotama Okada 1959 die Organisation von Mahikari gründete, musste er feststellen, dass nur wenige Wissenschaftler Beziehungen oder Verständnis zu den göttlichen Offenbarungen, die er empfangen hatte, herstellen konnten. Nichtsdestotrotz fuhr er fort, Wissenschaftler und andere Sachverständige in die Lehren von Mahikari einzuführen. Er betonte oft die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Religion, um die universellen Prinzipien zu erkennen, die die verschiedenen Phänomene erklären können.

Vierzig Jahre später, am Ende des 20.Jahrhunderts, sind viele Dinge eingetreten, die Herr Okada vorausgesagt hatte. Angesichts dieser veränderten Situation und neue Forschungen auf dem Gebiet der Physik und anderer Wissenschaftszweige, nehmenimmer mehr Wissenschaftler gegenüber spirituellen Themen jetzt eine offenere Haltung ein.

Eines der Ziele von Sukyo Mahikari ist es, die Diskussion dahingehend zu erweitern, wie Wissenschaft und Technologie auf Menschen wirken, und zwar nicht nur auf physikalischer Ebene, sondern ebenfalls auf spiritueller Ebene. Auf diese Art hofft Sukyo Mahikari, dass Wissenschaftler und andere Menschen im Mittelpunkt der Gesellschaft mehr spirituelle Weitsicht entwickeln können.

Wirtschaft

Zur Zeit strebt die Mehrheit der Menschen nach Reichtum und wirtschaftlicher Macht. Die Folge davon ist, dass zahlreiche natürliche Ressourcen und Lebensformen, ohne Rücksicht auf die folgenden Generationen, gnadenlos ausgebeutet werden.

Heutzutage dominieren kurzfristig getroffene finanzielle Überlegungen die wichtigsten Entscheidungen. Infolge der Globalisierung kann keiner den Auswirkungen solcher Beschlüsse entgehen.

Ein Weg, um diese wirtschaftlichen Probleme zu lösen, ist das Einbeziehen von spirituellen und ethischen Werten innerhalb des Themenbereiches Wirtschaft. Wir müssen zukünftige Generationen berücksichtigen und einen respektvolleren Umgang mit der Natur wählen und die Ressourcen nutzen, ohne zu großen Schaden anzurichten.

Kotama Okada meint, dass die materiellen Ressourcen Geschenke der Natur sind, die es den Menschen erlauben, auf Erden das Paradies zu verwirklichen. Seiner Idee nach sollen diese Rohstoffe gerecht und je nach Bedarf verteilt werden. Außerdem sollten sich die Menschen immer auf ihren Charakter als Kinder Gottes besinnen und edelmütig sein.

Sukyo Mahikari ermutigt die Menschen, das zu schätzen, was sie haben und die Rohstoffe auf der Erde mit dem Bewusstsein zu nutzen, dass sie nicht unbegrenzt sind. Deshalb ist es wichtig, Dinge wiederzuverwenden oder zu recyceln.

Kooperation mit anderen Organisationen

Da der Ursprung aller Religionen einer ist, sieht Sukyo Mahikari sich nicht als einzigen Weg zu Gott.

Ein Ziel von Sukyo Mahikari ist es, den Dialog zwischen den Religionen zu fördern. In dieser Organisation herrscht Religionspluralismus, d.h., jedes Mitglied kann die Religion weiter ausüben, die es hat. Wir begrüßen jede Form des Dialoges und der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und möchten gerne vielen Menschen die universellen Prinzipien des Universums bekannt machen.

Sukyo Mahikari unterstützte 2000 als Sponsor den Weltfriedensgipfel der religiösen und spirituellen Verantwortlichen im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Unter anderem beteten hier Vertreter der unterschiedlichsten Religionen gemeinsam für den Weltfrieden.

Das Yoko Civilisation Research Institut

Frau Keishu Okada, die Tochter von Kotama Okada, eröffnete 1985 das Yoko Civilisation Research Institut (YCRI). Hier wird den Experten unterschiedlichster Bereiche ein Forum angeboten, das große (materielle) Wissen mit Erkenntnissen über die unsichtbare spirituelle Welt zu verbinden.

Bis heute haben drei internationale Konferenzen in Takayama, Japan, dem Sitz des Instituts, stattgefunden. Die erste Konferenz 1986 hatte zum Thema „Die Zukunft der Menschheit gestalten“. Inhalt der zweiten Konferenz 1989 war „Was bedeutet es, ein Mensch zu sein?“ und die Thematik der dritten Veranstaltung lautete „Leben und Umwelt“. 2005 gab es eine weitere Konferenz mit dem Thema „Wissenschaft und Religion in einer Zeit der Krisen“.

In Luxemburg fand 1993 eine Regionalkonferenz unter der Leitlinie „Menschliche Verantwortlichkeiten mit Beginn des 21.Jahrhunderts“ statt.

Kleinere Konferenzen und Seminare organisiert dieses Institut ebenfalls.

Das Hikaru-Gedenkmuseum

Dieses Museum steht in der Umgebung von Takayama und wurde am 27.Februar 1999 eingeweiht. Es enthält Themenbereiche über die Geschichte der Welt und eine Sammlung von prähistorischen Überresten aus aller Welt (Mesopotamien, Griechenland, Ägypten, dem Industal, China, Mittelamerika und den Anden). Viele der ausgestellten Artefakte lassen erahnen, wie groß der Wunsch war, Gott zu verehren. Auch eine Sammlung von Töpfereiwaren aus der Jomon-Ära Japans wird präsentiert.

Ein anderer Saal widmet sich der geologischen Erforschung des Gebietes von Takayama, Hida, wo man einige der ältesten Fossilien und Bergformationen Japans gefunden hat.

Außerdem werden wechselnde Ausstellungen über japanische Kunst organisiert; das Museum selbst verfügt über einen ausgezeichneten Fundus in seiner ständigen Ausstellung.

Es wird daran gearbeitet, auch Ausstellungen anderer Institutionen zu zeigen.

Der Ursprung der Welt ist einer, der Ursprung der Menschheit ist einer, der Ursprung aller Religionen ist einer